Die Essenz aller Dinge.

Inspiriert von einer ZEIT-Kolumne von Herrn Martenstein bloggte Antje kürzlich über die stetige Verschönerung des eigenen Lebens (oder zumindest der konstanten Evolution der eigenen Lebenswelt hin zum Besseren, Ästhetischeren und Wichtigeren): Nur das, was wirklich, wirklich wichtig ist.

Eine Essenz (ja!):

Es geht darum, dass Herr Martenstein sich von Büchern aus seinem Bücherregal verabschiedet, die eigentlich gar nicht so wichtig sind. […] Und für jedes neue Buch, das er behalten möchte, wird ein vorhandenes aussortiert, so dass es nicht mehr werden, die Qualität aber stetig steigt. Und irgendwann hat man nur noch Lieblingsbücher im Regal. Das Prinzip lässt sich auch auf alle anderen Besitztümer anwenden. Man komprimiert und dampft alles im Laufe der Jahre so weit zusammen, dass man irgendwann nur noch die pure Essenz hat – so wird das Leben immer schöner, denn das Wichtigste ist, dass der Maßstab ausschließlich der eigene ist! Eine wunderbare Vorstellung.

Front of the 'Library'
Creative Commons License photo credit: General Wesc

Ich geb’s zu: Mir fällt es schwer, mich von Dingen zu trennen, auch wenn ich nicht übel Lust dazu hätte, mal so einiges rauszuwerfen. Aber dann schleicht sich doch der Gedanke ein: Eine größere Wohnung, das wäre doch die Lösung … 😉

8 Gedanken zu “Die Essenz aller Dinge.

  1. Du musst nicht zwingend 40 werden. Manchmal reicht es auch aus, dass Dein Leben sich unerwartet auf den Kopf stellt.
    Denn man sieht die Dinge mit anderen Augen. Die Prioritäten verschieben sich…
    🙂

  2. Stimmt. Mein Weg ist aktuell nicht sehr empfehlenswert.
    Hätte ein paar Dinge gerne behalten, um mich davon blockieren zu lassen.
    Aber unterm Strich hat es trotz allem gute Seiten, die ich mehr und mehr kennen lerne und zu schätzen weiß. Auch die Ordnung, die sich durch das durchforsten sämtlicher Schubladen und Zimmer eingefunden hat. Aber – wie gesagt – etwas weniger dramatisch wäre auch schön gewesen.

  3. Das glaube ich dir natürlich sofort, das stelle ich mir gruselig vor. Aber ich weiß nicht mal aus eigener Erfahrung, wie sich das anfühlt – also auch im Haushalt.

    Alles meins hier, höchstselbst angehäuft.
    Hat alles sein Für und Wider. Aber bei einer so induzierten Haushaltsentforstung dann schon ein dickes doofes Wider … Ich hoffe, du genießt die freien Seiten mehr und mehr – dinglich und emotional. 🙂

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