Meins Taschen.

April 16th, 2008

Gerade fand ich die Seite meins taschen, die Taschen mit integrierten Schaufensterchen feilbietet.

Cat for Sale
(c) photo credit: realname

Das passt doch perfekt zu meiner Magisterarbeit, aus der ich an dieser Stelle mal zitieren darf, weil’s passt:

Koordinierte Selektion und Klassifikation

Das Phänomen der Selektion greift bei gegenständlich vermittelter Kommunikation auf zwei Seiten an: sowohl beim Sender bzw. Ding-Verwender (Ding-Besitzer bzw. -Zeiger) als auch beim Betrachter des Gegenstandes steht eine Auswahl an: „Was will ich zeigen? sowie „Was will ich sehen, welchem Ausschnitt des Gesehenen messe ich welche Relevanz und welche Bedeutung zu?“

Die Auswahl der zu übermittelnden Information findet beim Erwerb eines Dings und mit der Ausstattung der eigenen Person (z. B. beim morgendlichen Bekleiden im hinsichtlich des jeweiligen Tagesplanes) oder des eigenen Territoriums (der Wohn- oder Arbeitsumwelt) in Hinblick auf ein potenzielles, mehr oder weniger ewartbares Publikum statt – also nur sehr bedingt im Sinne von kurzfristig variabler, spontaner actio und reactio. Allerdings lassen sich Dinge, beispielsweise bei einem nach Dafürhalten des Objektverwenders „unpassendem“ potenziellen Rezipienten, zum Teil spontan akzentuiert „herzeigen“ oder „verbergen“ – und so Information betonen oder deren Mitteilung verhindern.

EDIT: Am 24. Oktober 2009 find ich die meins taschen wieder, diesmal bei der Taschenqueen. :-) Da sieht man auch die Taschen in ihrer vollen Pracht – und ein kleines Making of …

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