Gummibär-Leuchte de luxe.

März 16th, 2010

Bei der fulminanten SWISS MISS ist er mir hier untergekommen, der wundervolle Gummibär-Chandelier, den es bei jellio.com gibt, Preis auf Anfrage:

“… a sweet chandelier made of approximately 5,000 hand-strung acrylic gummi bears. (A process which takes about two months to complete) Only ten will ever be made, and each one will be a little different”

Während ich von echten Gummibärchen ganz schnell Zahnweh bekomme und ich auch nie viel für diese überdimensionierte Gummibärenlampen zum Hinstellen übrig hatte, finde ich dieses edle Modell durchaus lecker.

Was will uns dieses Produkt sagen? Zukünftige Besitzer legen sicher sehr viel Wert auf das Besondere und haben möglicherweise sowohl Kinder als auch einen netten Sinn für Humor. Und einen süßen Zahn. Oder sie wissen einfach nicht, wohin mit all dem Geld … Günstig dürfte dieser besondere Kronleuchter sicher nicht sein. Dafür strahlt er Spielfreude in Reinkultur aus.

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So schön kann Müll sein.

März 14th, 2010

Isser nicht wunderschön, der minimalistische Mülleimer von Shigeichiro Takeuchi, seines Zeichens japanischer Designer vom Shigeichiro Studio?

Wie schade, dass man im Netz so viele wunderschöne Produkte findet, zu denen aber Preis und Bezugsquelle fehlen …

via Ian Claridge

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Zeige mir deine Sachen und ich sage dir, wer du bist.

August 1st, 2008

Zu dem Thema gibt’s in New York viel zu sehen und auch viel zu fotografieren, so scheint’s. Todd Selby hatte dabei wohl keine Angst, von zu viel Kram erschlagen zu werden oder vor Neid im Erdboden zu versinken, wenn sich die kreativen Seelen von Big Apple gegenseitig übertrumpfen in den Kategorien Wildness, Originality und super viel Space zum Leben, Chillen und Sex haben (garantiert keinen Blümchensex!).

Ich bin ordentlich hin- und hergerissen, ob ich auch in einem groß angelegten Kleinod wohnen möchte oder es vielleicht schon tue – also ich weiß nicht, wie ich das Gesehene finde, aber ich weiß, dass es hier prima reinpasst. Danke, Kai, du alter Stylespion und unbekannterweise auch an Erstentdeckerin Julia.

Ich habe auf jeden Fall schonmal gelernt, dass ein Wust bunter Dinge in einem großen Raum mit Parkett immer recht “decent” aussieht, in einer kleinen Hütte dagegen eher weniger bohemian …

Zemanta Pixie
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Wie wichtig sind Möbel?

März 17th, 2008

Prof. Dr. Peter Zec, mein ehemaliger Chef im Design Zentrum Nordrhein-Westfalen, meint dazu:

Peter Zec: Es sind die Dinge, mit denen wir uns umgeben, die wir von morgens bis abends vor Augen haben und mit denen wir unser Leben schöner machen. Und Möbel sind auch ein Stück weit von der Konjunktur unabhängig: Ein Stuhl muss ja nicht von heute auf morgen ausgetauscht werden – selbst wenn er schon Verschleißerscheinungen zeigt. Man entwickelt zu Möbeln auch ein sehr individuelles Verhältnis. Jeder hat seine Lieblingsstücke, von denen man sich nur schwer trennt.

WDR.de: Was sagen Möbel über einen Menschen aus?

Peter Zec: Sie sind ähnlich wie Kleidungsstücke – nur dass man bei Möbeln in einer anderen Intimsphäre lebt. Mit Kleidung muss ich mich auf die Straße begeben und bin dadurch vielleicht ein bisschen konformer. Bei Möbeln kann ich selbst entscheiden, wer die sieht. Insofern sagen Möbel sehr viel darüber, wie die Menschen wirklich sind: Manche richten sich viel konservativer ein, als beispielsweise die Kleidung vermuten lässt.

und er meint noch mehr.

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