Sich von Dingen trennen – und ein Bild von ihnen aufheben.

Dinge wegzutun, die eine emotionale Bedeutung haben, kann sehr schwerfallen. Doch manchmal weiß man nicht mal mehr, woran einen der aufgehobene Sektkorken oder ein kleines Spielzeugauto erinnern soll … Um Raum zu schaffen für Neues und die Trennung zu erleichtern, kann man ein Foto von den kleinen Souvenirs machen, bevor man sie entsorgt – so bleiben sie irgendwie doch erhalten, nehmen aber viel weniger Platz ein.

Sachen, die eigentlich nutzlos sind oder gar Abfall, ist das Tumblr-Blog „Abschied von Dingen“ gewidmet: Hier werden Garagenfunde dokumentiert und somit unsterblich gemacht. Diese kleinen, teilweise skurrilen Dinge sind allesamt Überbleibsel der Lebenseinrichtung der Vorbewohner, deren Haus und Garage der Tumblr-Blogger übernommen hat.

Wenn das nicht perfekt zum Thema Habseligkeiten passt … Viel Spaß beim Stöbern.

Habselig: Gesegnete Handys und Laptops.

Wie eng die Verbindung zwischen Menschen und Dingen in mannigfaltiger Hinsicht sein kann, zeigt ein Bericht auf katholisch.de, in dem es um Handys und Laptops geht, die einen kirchlichen Segen erhalten können.

In London wurden in einer anglikanischen Kirche Laptops, Blackberrys und Handys gesegnet. In folgendem Interview spricht der Liturgiereferent der Diözese Würzburg, Stephan Steger, über diese Segensfeier und die grundsätzliche Bedeutung des Segens.

POW: Herr Steger, ist es angebracht, Laptops, Blackberrys und Handys zu segnen?

Steger: Alles, was dem Menschen hilft, was ihm dient, sein Leben zu gestalten, kann nach katholischer Tradition mit einer Segensbitte bedacht werden. Weiterlesen