Gummibär-Leuchte de luxe.

Bei der fulminanten SWISS MISS ist er mir hier untergekommen, der wundervolle Gummibär-Chandelier, den es bei jellio.com gibt, Preis auf Anfrage:

„… a sweet chandelier made of approximately 5,000 hand-strung acrylic gummi bears. (A process which takes about two months to complete) Only ten will ever be made, and each one will be a little different“

Während ich von echten Gummibärchen ganz schnell Zahnweh bekomme und ich auch nie viel für diese überdimensionierte Gummibärenlampen zum Hinstellen übrig hatte, finde ich dieses edle Modell durchaus lecker.

Was will uns dieses Produkt sagen? Zukünftige Besitzer legen sicher sehr viel Wert auf das Besondere und haben möglicherweise sowohl Kinder als auch einen netten Sinn für Humor. Und einen süßen Zahn. Oder sie wissen einfach nicht, wohin mit all dem Geld … Günstig dürfte dieser besondere Kronleuchter sicher nicht sein. Dafür strahlt er Spielfreude in Reinkultur aus.

H. R. H. Prince Philip programmiert bei Royals den Videorekorder bäuchlings.

Das Interview mit Prinz Philip auf dem royalen Youtube-Channel zeigt nicht nur „… a man at his age still absolutely engaged in stuff„, sondern auch seine ganz privaten Ding-Beziehungen.

So empfindet der Gatte der Königin von England das Produktdesign von Fernsehern als wenig durchdacht, weil man da dank der Knöpfe unten am Gerät und dem Videorekorder, der sogar meistenst noch darunter angeordnet ist, das Umschalten und Programmieren liegenderweise vornehmen muss. Mit einer Taschenlampe zwischen den Zähnen. Nur, um dann doch den 10-jährigen Enkel dazuzurufen und ihn um Hilfe zu bitten …

Auch seine weiteren Ansichten und Ausführungen, sein Plädoyer für den Individualismus und die Wertschätzung von kreativen Designleistungen, sind sehenswert.

via „Vermischtes“ auf Welt.de

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Um herauszufinden, wie ein Fernseher funktioniert, muss man praktisch mit ihm schlafen“ Weiterlesen

Wie wichtig sind Möbel?

Prof. Dr. Peter Zec, mein ehemaliger Chef im Design Zentrum Nordrhein-Westfalen, meint dazu:

Peter Zec: Es sind die Dinge, mit denen wir uns umgeben, die wir von morgens bis abends vor Augen haben und mit denen wir unser Leben schöner machen. Und Möbel sind auch ein Stück weit von der Konjunktur unabhängig: Ein Stuhl muss ja nicht von heute auf morgen ausgetauscht werden – selbst wenn er schon Verschleißerscheinungen zeigt. Man entwickelt zu Möbeln auch ein sehr individuelles Verhältnis. Jeder hat seine Lieblingsstücke, von denen man sich nur schwer trennt.

WDR.de: Was sagen Möbel über einen Menschen aus?

Peter Zec: Sie sind ähnlich wie Kleidungsstücke – nur dass man bei Möbeln in einer anderen Intimsphäre lebt. Mit Kleidung muss ich mich auf die Straße begeben und bin dadurch vielleicht ein bisschen konformer. Bei Möbeln kann ich selbst entscheiden, wer die sieht. Insofern sagen Möbel sehr viel darüber, wie die Menschen wirklich sind: Manche richten sich viel konservativer ein, als beispielsweise die Kleidung vermuten lässt.

und er meint noch mehr.